Alexander Sandy Wolfrum

Alexander „Sandy“ Wolfrum

1958 in Bayreuth geboren. Er kam schnell zur Musik. Die Musik war für Alexander Wolfrum ein Ventil gegen den schulischen Druck und die gesellschaftlichen Zwänge in den Sechzigern und Siebzigern.

Auf die Frage, warum Wolfrum „Sandy“ genannt wird, hat er in einem Interview gesagt, dass er diesen Namen im Kindergarten erhalten habe, weil er „Sandy“ besser aussprechen konnte als Alexander. Seine Eltern fanden das niedlich und Wolfrum ist bis heute der „Sandy“ geblieben. Allerdings wird „Sandy“ nicht  wie das englische „ä“ gesprochen, sondern deutschsprachig mit „a“. Er sei ja kein „Amerikaner“, sonder ein Oberfranke.

Er spielte Gitarre, komponierte und fing an sich alles von der Seele zu singen, was ihn bewegte. Anfangs nur bei Schulfesten und Partys.

Nach den obligatorischen Schülerbands gründete Wolfrum mit Andreas Hausmann bereits 1979 sein erstes Duo: Andy & Sandy. Seinen ersten bezahlten Auftritt hatte Alexander „Sandy“ Wolfrum 1980 in Bayreuth in einer Studentenkneipe. Mehrere Auftritte folgten. Doch Andreas Hausmann verließ die Stadt, um zu studieren.

Bei dem legendären Folkfestival 1981 in Schnabelwaid (Bayern) lernte er den Münchner Sänger und Gitarristen Robert Wachsmann kennen. Beide hatten das gleiche Ziel: keinen bürgerlichen 8-Stunden-Tag, keinen Chef! So zogen sie los, um Musik zu machen. Eigene Songs in Deutsch, Mundart und Englisch – keine Schubladen! Robert Wachsmann holte den Nürnberger Bassisten Hanzie Scharrer dazu, Alexander Wolfrum fragte befreundete Musiker aus Bayreuth und bald stand die legendäre Band FEELSAITIG.

Die Formation FEELSAITIG hat in der Folgezeit viele Preise gewonnen, tausende Alben verkauft und zahlreiche Konzerte gegeben, unter anderem zwei Konzerte im Moskauer Kulturpalast 1990. FEELSAITIG, eine erfolgreiche Band, die erst durch den Tod von Hanzie Scharrer 2006 nach 9 Studio-Alben und 4 Live-Alben ein jähes Ende fand.

Alexander „Sandy“ Wolfrum ist nicht nur Bandmusiker, sondern auch ein erfolgreicher Liedermacher, Chansonier und Entertainer. Seine musikalischen Wurzeln liegen im handgemachten, echten Folk. 1990 hat er seinen Beruf als Diplom Sozialpädagoge aufgegeben und ist seitdem hauptberuflich als freischaffender Musiker tätig. Er nahm zwei mal beim „Songs an einem Sommerabend“ teil und hat viele Solo-Alben aufgenommen und produziert. Alexander „Sandy“ Wolfrum absolviert bis zu 40 Liveauftritte als Solokünstler oder in verschiedenen Formationen.

Alexander Wolfrum ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Mit seiner Familie lebt er in Bayreuth in der alten Ziegelei in Meyernberg. Er hat sich den klaren Tönen verschrieben. Seit 1994 hat er sein eigenes Festival, das FESTIVAL DER LIEDERMACHER in Bayreuth.

Alexander „Sandy“ Wolfrum ist Träger der Auszeichnung der „Akademie für Politik und Zeit-geschehen“ in München. Er erhielt für seinen Song Napoleons Frühstücksei den „Songpoet des Jahres“. Der Bund Naturschutz hat seiner Gruppe FEELSAITIG die Bayerische Umweltmedaille verliehen und der Bayrische Rundfunk ehrte Wolfrum für seinen Song Größenwahn mit dem Preis „Lieder für die Umwelt“.

Diskografie

Alexander Sandy Wolfrum – Solo:
CD „Text und Musik“ (mit Günter Reiß), 1998
CD „Mein richtiger Name ist Alexander“, 1998
CD „Feelsaitig wie das Leben“, 2001
CD „Sandy Wolfrum Fränkische Lieder“, 2003
CD „Wir bauen ein Haus“ (für alle Kinder dieser Welt), 2005
CD „Sie nennen mich Sandy“, 2007
CD „Zammgrazzich“ (live – mit Günter Stössel), 2009
CD „Dschäng Bäng“ (live – mit Günter Stössel), 2010
CD „Hauptsach’ unterwegs“ (live – mit Reiner Rumpf), 2010
CD „Es bleibt dabei“, 2011
CD „Die Brille in den Stiefeln“ (live), 2011
CD „Da steckt Wolfrum drin“, 2013
Stream/Download „Monologe Für Zwei“ (Duette und Duelle), 2014
CD „Fairness“, 2016

Alexander Sandy Wolfrum mit Feelsaitig:
LP/MC „Feelsaitig (vergriffen), 1983  – Wiederveröffentlichung:  CD mit Bonustracks 2014
LP/MC „Folkpiggings“ (vergriffen), 1985 – Wiederveröffentlichung:  CD mit Bonustracks 2015
Single „Weihnachtslied“, 1985
LP/MC „Des hältzt ja net aus“ (vergriffen), 1987
LP/MC „Äpfl“ (vergriffen ), 1991
CD/MC „Bruno’s Birthday Album“ (Best of), 1993
CD/MC „Einmal Bühne und zurück!“ – live (vergriffen), 1993
CD/MC „Flower Power“ (vergriffen), 1994
Maxi-CD „Hymne“, 1995
CD/MC „Die Feelsaitig sind ja sou fouwl“ (Best of), 1997
CD/MC „Sweet ugly fifteen“, 1998
CD „Little Hands“ (feat. Ulrike Grigat), 1999
CD „Mega live now“, 2000
CD „Gold 1982 – 2002“ (Best of), 2002
CD „Jubiläumskonzert“ (20 Jahre live), 2004
CD „Darling Be Home Soon“, 2008
CD „Feelsaitig“ (1st. Album remastert 2013), 2014
CD „Folkpiggings“ (Remastert 2015),  2015

Mit The Travelling Feelsaitig Brothers:
CD „Rocking the campfire“, 2013

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